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GI

GML

1. Workshop "Grundfragen multimedialer Lehre"

Termin: 10.-11.03.2003

DdI

Ausstellerverzeichnis

Industrielle Aussteller

Firma Produkt Ansprechpartner
Blackboard Int. B.V. Blackboard Learning System Katja Kolinke
Lerneffekt GmbH, Pinneberg WebCT Vista - E-Learning-Plattform Hans-Lorenz Reiff-Schönfeld
eBildung Aktiengesellschaft für lebenslanges Lernen www.bildungswerkzeug.de Lernplattform Marianne Schefczik-Dippel

Institutionelle Aussteller

Institution Produkt Ansprechpartner
Didaktik der Informatik
Universität Potsdam
Virtueller Co-Referent
Zur Erweiterung des oftmals durchgeführten Frontalunterrichts wird das Konzept des "Virtuellen Co-Referenten" präsentiert. Dieses Konzept nutzt aktuelle Multimediatechnik, um mit den gegebenen eingeschränkten personellen Möglichkeiten erweiterte Lehrkonzepte zu realisieren. Insbesondere durch die Präsentation vorbereiteter Videomitschnitte wird ein Diskurs zwischen Lehrer und virtuellem Co-Referent möglich. Im Gegensatz zu reinen Videopräsentationen sind mit dem virtuellen Co-Referent-Konzept weitergehende Interaktionsmöglichkeiten gegeben, da der Lehrer die Dramaturgie und damit den Einsatz des Co-Referenten in Abhängigkeit der Teilnehmer steuert.
Anhand vorbereiteter multimedialer Präsentationen wird das Potenzial dieses Konzeptes demonstriert.
Linda Roesch
Sebastian Riks
Gerrit Kalkbrenner
Didaktik der Informatik
Universität Potsdam
Multimedia-Home-Box, DVB-T-mediabox
Während Fernsehen, Multimedia und Computer in der Vergangenheit überwiegend als divergente Themen betrachtet wurden, wachsen die genannten Systeme in der jüngeren Zeit aufgrund der Digitalisierung zusammen. Der PC ist damit zugleich Fernseher, der Fernseher avanciert mit Zusatzboxen zur multimedialen Plattform für Unterhaltung, Edutainement und computergestütztes Lernen. Digitale Empfangsarten wie DVB und DAB übermitteln Bild und Ton, Multimedia-Standards wie MHP (Multimedia Home Platform) sind für die Interaktion zuständig. Die Integrierbarkeit derartiger Systeme in das Wohnzimmer ist mit PCs in Stereoanlagenform möglich, auf deren Basis aktuelle Entwicklungen zum heimischen Sofa gebracht werden.
Demonstriert werden aktuelle Entwicklungen und erforderliche Komponenten, die an der Uni Potsdam entworfen, konfiguriert und erprobt wurden.
Tim Behlhardt
Gerrit Kalkbrenner
Institut für Informatik
FU Berlin
Präsenzlehre + E-Learning = E-Chalk
E-Chalk oder E-Kreide ist ein Software-System, das die herkömmliche Kreidetafel mit multimedialen Erweiterungen in die digital vernetzte Welt als neue Metapher einbringt. Der Anwender (Dozent, Lehrer) verlässt dabei nie die Tafelmetapher, sondern E-Chalk-Tafel und Ton sind das Kommunikationsmedium. E-Chalk kann z.B. auf Whiteboards oder mit Digitalisiertabletts eingesetzt werden. E-Chalk ist besonders geeignet für Veranstaltungen bzw. Dozenten, die eine hohe Affinität zur Arbeit an der Tafel haben, wobei ihnen mit E-Chalk zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen: 
  • mit einem elektronischen Stift auf der Tafel schreiben;
  • die Tafel endlos vor- und zurück scrollen;
  • Lesezeichen für Bilddaten (Internet und lokale Festplatte)
  • Bilddaten in das Tafelbild laden;
  • diese Bilder wiederum mit dem Stift weiter "bemalen";
  • mathematische Formeln an der Tafel visualisieren;
  • CGI-Skripte aus dem Internet auf der Tafel ausführen;
  • Handschrifterkennung;
  • das Tafelgeschehen mit Ton live oder archiviert im Internet anbieten;
  • optional mit Video;
  • Empfang und Wiedergabe auf Java-fähigem PDA;
  • keine Plugins, sondern 100% Java. Java-fähiger Browser reicht zum Empfang;
  • sofortige Ausgabe des Tafelbildes im PDF-Format;
  • sofortige Ausgabe des Audio im mp3-Format;
  • keine Nachbearbeitung nötig;
  • nachträgliches Editieren ist mit dem Editor "Exymen" möglich. 
Das Projekt E-Chalk hat in der Kategorie "Electronic Learning Environments" im November 2002 den European Academic Software Award überreicht bekommen. Damit erhält das Institut für Informatik der FU Berlin zum dritten Mal hintereinander mit verschiedenen E-Learning-Projekten (EuroMET im Jahr 1998, Cinderella im Jahr 2000, E-Chalk im Jahr 2002) diesen renommierten Preis.
"Portability across Europe" und tatsächlicher Einsatz in verschiedensten Bereichen sowie Nutzer-Evaluation waren entscheidende Kriterien für die Preisvergabe beim Europäischen Software-Wettbewerb EASA. Das Centre for Media Research unter Prof. Issing (FU Berlin) führte eine unabhängige Evaluation des Systems durch.
E-Chalk wird inzwischen in zahlreichen Einrichtungen eingesetzt:
  • TU Berlin: Mathematik (Notebook University)
  • FU Berlin: Veterinärmedizin
  • FHW Berlin: Betriebswirtschaft
  • FU Berlin: Europaprojekt GIOVE (Kunstwissenschaften)
  • FU Berlin: Geographie
  • FU Berlin: Informatik
  • FU Berlin: Geschlechterforschung
  • Universität Wien: Informatik
  • Berliner Oberschulen: Informatik
und viele weitere Einrichtungen.
Christian Zick
Raùl Rojas
Gerald Friedland
Lars Knipping
Lehrstuhl für Statistik und Ökonomtrie
Universität Potsdam
e-stat - Eine internetbasierte Lehr- und Lernumgebung in der angewandten Statistik
Seit April 2001 ist der Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie am Projekt e-stat (www.emilea.de) zur Entwicklung einer internetbasierten Lehr- und Lernumgebung in der angewandten Statistik beteiligt, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) im Programm "Neue Medien in der Bildung (Förderbereich Hochschulen)" finanziert wird. Innerhalb dieses Gesamtprojekts kooperiert der Lehrstuhl mit Statistikern, Informatikern, Mathematikern und Didaktikern der Universitäten Oldenburg, Bonn, Dortmund, Karlsruhe, Münster und der Humboldt- Universität Berlin.
Eigener Beitrag:
Im Rahmen der Anwendung und Überprüfung der erworbenen Statistikkenntnisse spielen Übungsaufgaben und Tutorien eine entscheidende Rolle im Lernprozess. Der Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie der Universität Potsdam entwickelt für e- stat Module zur automatischen Online-Analyse von Benutzerlösungen zu Beispielaufgaben. Es soll ein internetbasiertes und vor allem interaktives Angebot zur automatischen Korrektur von Übungsaufgaben geschaffen werden. Hierbei muss vor allem freier Text bewertet werden (keine Anwendung von Multiple-Choice!). Die Antworten werden ausführlich kommentiert und es gibt Hilfestellungen zu richtigen Lösungsansätzen. Des Weiteren werden Hinweise auf entsprechende Lehrmaterialien und Lehr- beziehungsweise Lernmodule innerhalb e-stats gegeben.
Hans Gerhard Strohe
Informationsmanagement und Unternehmensführung
FH Brandenburg
Modul "Informationsmanagement" im Online-Studiengang Medieninformatik: Design, Lehrinhalte und Produktion
Vorgeführt werden als Laptop-Präsentation
  • Demoversion des Online-Moduls "Informationsmanagement"
  • CD zum Fallstudieneinsatz in virtuellen Unterrichtssituationen
  • Präsentation zur Modul-Erstellung auf der Basis von XML.
Allgemeine Informationen und Publikationen zum Beitrag Brandenburgs im Bundesleitprojekt "Virtuelle Fachhochschule für Informatik, Technik und Wirtschaft" liegen aus.
Janet Kirsten
Susanne Draheim
Kai Skrabe
Werner Beuschel
FB Informationswissenschaften/ Sozialwesen
FH Potsdam
Neue Medien im Sozialwesen an der FH Potsdam: Erfahrungen aus dem Projekt Online-Campus Soziale Arbeit
Der Online-Campus Soziale Arbeit ist ein Verbundprojekt von elf Hochschulen in Deutschland, welches im Rahmen des Programms "Neue Medien in der Bildung" vom BMBF gefördert wird. Das Projekt hat zum Ziel, die Lehre in den Studiengängen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik für den Einsatz der neuen Medien zu öffnen und diese nachhaltig in den Regelbetrieb zu integrieren. Dies geschieht auf drei Ebenen:
  1. durch die Entwicklung und Einführung von multimedial aufbereiteten Lehreinheiten (insgesamt 17 online-Modulen) zu sieben Themenbereichen des Sozialwesens
  2. durch Entwicklung von Modellen für den Übergang von traditioneller Hochschullehre zu mediengestützter Lehre und deren Verankerung in den Fachbereichen
  3. durch Regelungen zur hochschulübergreifenden Nutzung der entwickelten Lehrmaterialien und zur wechselseitigen Anerkennung von Prüfungsleistungen.
Die FH Potsdam ist die federführende Hochschule im Projektverbund. Sie ist verantwortlich für die Projektkoordination (FB Sozialwesen) wie auch für die Bereitstellung und den Betrieb der Lernplattform, über welche die online-Module genutzt werden können (FB Informationswissenschaften). Ferner werden an der FH Potsdam fünf Online-Module entwickelt. 

In der Präsentation (Demo am Rechner, Powerpoint und Online) werden ausgewählte Lehr- und Lernmaterialien vorgestellt und Erfahrungen ihres Einsatzes in der Hochschullehre diskutiert. Dabei wird auf folgende Punkte eingegangen:

  • Voraussetzungen: Rahmenbedingungen des Einsatzes Neuer Medien im Sozialwesen und deren „Folgen„
  • Entwicklung: methodisch-didaktische Konzeption der Online-Module in Abhängigkeit von 
    • dem Lernziel (Wissensvermittlung, Erwerb von methodischer Kompetenz ...)
    • der Art der Aufbereitung des Lehrmaterials
    • dem Grad der "Virtualisierung" der Veranstaltung (Wahl des Lernszenarios)
    • den Formen der Kooperation und Kollaboration.
  • In der Praxis: Vermittlung von Medienkompetenz und Aufgaben der Betreuung im laufenden Lehrbetrieb
  • Fazit: kritische Erfolgsfaktoren der mediengestützten Lehre im FB Sozialwesen
  • Perspektive: Erste Schritte und noch bestehende Hürden bei der Integration in den Regelbetrieb.
Brigitte Grote
Jörn Jaath
Didaktik der Informatik
Universität Potsdam
SIMBA-USI - Künstliche Sprachen als universeller Zugang zu Schlüsselkonzepten der Informatik Sandra Nitz

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